Der selbst erlebte und daraufhin verfasste Monolog
- lea singt mal
- 21. Sept. 2019
- 2 Min. Lesezeit
Achtung: Der Text kann Spuren von Flüchen enthalten. Als diese gesprochen wurden, waren keine Kinder anwesend und niemand ist zu Schaden gekommen.
Das nur vorweg.
Lea läuft nervös auf und ab. Sie hat ein Handy in der Hand und tippt etwas ein. Wartet kurz ab. Tippt dann noch mal das gleiche. Entnervt schaut sie ihr Handy an.
„Was soll das? Das ist mein Passwort!“
Sie tippt es noch einmal ein, wartet und verdreht entnervt die Augen.
„Muss ich jetzt echt nach dem Zettel suchen?“
Sie kramt und sucht eine Weile, findet ihn schließlich.
„Oh!“
Sie nickt langsam und verzieht kurz das Gesicht. Tippt dann etwas anderes in ihr Handy. Wartet. Schließlich tippt sie noch einmal auf ihrem Handy etwas an. Dann nochmal. Und nochmal.
„Was zum…? Das sind meine eingegangenen Nachrichten! Warum kann ich da nicht drauftippen? Hallo?“
Sie tippt mehrmals energisch auf ihr Handy.
„Das ist jetzt nicht war!“
Sie versucht sich zu beruhigen
„Okay, wenn ich hier…“
Sie tippt etwas an, liest.
„Nein, hier?“
Noch etwas anderes wird angetippt und überflogen.
„Also ich meine hier wird es sicher nicht sein, aber…“
Lea verstummt und schaut auf den Bildschirm. Scrollt hoch, scrollt runter. Schaut noch einmal genauer hin.
„Fuck! Ich hab‘ eine Deadline.“
Lea beginnt panisch umherzulaufen.
„Oh. Fuck, Fuck, Fuck! Verdammt!"
Sie bleibt stehen.
„Ich kann das nicht. Ich schaffe das nicht! Oh Scheiße. Was mache ich nur?“
Sie beginnt wieder umherzulaufen, tippt dabei in ihr Handy. Schließlich beginnt sie eine Sprachnachricht aufzunehmen.
„Wir haben jetzt eine Deadline. Öhö, der 21. November, wenn ich mir das jetzt richtig gemerkt habe. Also knapp zwei Monate von jetzt an. Wow! Okay.“
Lacht nervös.
„Jetzt bin ich nervös! Jetzt bin ich wirklich nervös.“
Fängt sich wieder einigermaßen.
„Okay, ja wir haben eine Deadline. Ich schaue noch mal, ob das wirklich die richtige ist, aber das ist die Deadline.“
Lea bleibt stehen und schaut auf ihr Handy. Sie tippt etwas, warted, liest und tippt dann noch etwas. Lacht kurz, denkt nach und tippt nocheinmal. Dann schaut sie auf die Arbeitsplatte, auf der unteranderem Butter und Milch bereit stehen. Murmelt:
„Macht man Kartoffelbrei nicht mit Milch und Butter?“
Als wäre man dabei gewesen. :-) ... Ernst würde das auch so sehen. Sure.